Prospektive Studie zur österreichweiten Erfassung
aller Tonsillektomien, Tonsillotomien und Adenotomien

Die Tonsillektomie zählt zu den häufigsten Operationen in der Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie. Die Nachblutung ist dabei die gefürchtetste Komplikation. In den Jahren 2006/07 verstarben in Österreich fünf Kinder, die jünger als sechs Jahre waren, an einer Nachblutung.
Ziel des Projektes ist eine österreichweit einheitliche Erfassung aller Tonsillektomien, Tonsillotomien und Adenotomien. Die Nachblutungsrate wird nach einem einheitlichen, standardisierten Schema erhoben. Die Erfassung der Daten erfolgt über eine passwortgeschützte Homepage. Online wird ein Fragebogen bei stationärem Aufenthalt des Patienten/der Patientin und bei Wiedervorstellung wegen Nachblutung ausgefüllt.
Die Laufzeit des Projektes beträgt 10 Monate, beginnend mit 1. Oktober 2009 bis 30.Juni 2010.
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